Wie war das mit den Marken im Netz?

18 12 2009

ahh ja…

The Razorfish Digital Brand Experience Report 2009:

Quelle: Razorfish Marketing





Zitat des Tages

5 11 2009

Mit dreißig ist man gerade alt genug, um zu wissen, was man tut, und noch jung genug, um es trotzdem zu tun.

Brigitte Bardot

 

Gut, ich hab da jetzt noch ein weing Zeit, aber heißt das dann, ich mach eigentlich was ich will, ohne zu wissen was ich tue? Ich freue mich jetzt schon auf die Erkenntniss, wenn ich dreißig werde…





Super interessante – der perfekt Titel

6 09 2009

Es kann so einfach sein, so unverblümt, so ehrlich: Da steht es also vor mir, an einer Raststelle an der A2 Lissabon-Faro in Portugal: Das Magazin mit dem Namen “Super interessante“.

Super interessante

Super interessante

Was muss man als Leser mehr wissen? Warum lese ich Magazine? Richtig! Weil ich etwas interessantes lesen möchte. Wie naheliegend ist es da, das Magazin “super interessant” zu nennen?! Wie oft steht man vor den Zeitschriftenregal (insbesondere am Flughafen oder Bahnhof) und weiß nicht welche Lektüre am besten die gehegten Wünsche befriedigt. Bei einigen Magazinen kann ich persönlich nur an der Zuordnung der Regale erkennen, ob es was taugen könnte. Super interessante stellt also die perfekte Abkürzung dar! Sehr interessanter Inhalt!

Man könnte doch noch Untermagazine schaffen. Super interessante Sport, Wirtschaft, IT … Warum ist eigentlich in Deutschland noch niemand auf die Idee gekommen? Ich glaube, ich starte mein eigenes Magazin im Äußerst Interessant Verlag. Mögliche andere Namen “Sehr Interessant”, “Ließ mich!”, “Hast du schon gehört?”, “Das willst du nicht verpassen” oder “Es ist so interessant was hier drin steht, dass es dir alleine schon die Hosen ausziehen würde, wenn ich auch nur einen Teaser auf das Titelblatt drucke würde!” kurz “EISIWHDSDEDASDHAWWIANETADTDW”. (Ist auch ganz gut, denn dann wäre das Titelblatt eh schon voll…)

Am Inhalt feile ich noch! Wer ist dabei?

Mini Super Bock

Mini Super Bock

Übrigens: Bier heißt in Portugal Super Bock und ist in der 24iger Box SUP€R €CONÓMICO. Ich finde wir sollten generell mehr Einfachheit in unsere Produkte bringen. Es hat ein Super im Namen? Das muss gut sein! :-)

In diesem Sinne:

SUPER TSCHÜSS!





Es war einmal…

29 07 2009

Storytelling ist DER Knackpunkt im Marketing und in der PR. Hier mal ein wie ich finde sehr gelungenes Beispiel von Epuron, wenn auch schon etwas älter. 

 

Gute Geschichten haben feste Inhalte, wie Helden, Wiedersacher und Ziele. Konflikte dürfen natürlich auch nicht fehlen. Eine gute Geschichte erzieht den Betrachter, lehrt ihn etwas und macht natürlich auch Spaß (denn sonst kann der Virus ja nicht losgehen). Super umgesetzt!!

(found at Dan York)





Quo vadis Anzeigenmarkt?

3 07 2009

Viele Unternehmen haben als Sparmaßnahme aus den gegenwertigen Entwicklungen ihre Werbebudgets und vor allem Anzeigenbudgets gekürzt oder eingefroren und entscheiden kurzfristig über Do or Die. Vor dem Hintergrund der eigenen wirtschaftlichen Lage und den gebotenen Konditionen bei der Werbebuchung überlegen sich die Unternehmen zweimal ob sie Geld für Werbung ausgeben sollen oder nicht. Das konstatiert Zenith Optimedia in der aktuellen Studie Advertising Expenditure Forecasts. Für das aktuelle Jahr 2009 prognostiziert die Studie einen Rückgang der Ausgaben in Deutschland von 5,5 Prozent. Das trifft nicht nur Werbeagenturen, sondern vor allem auch die Medien in Deutschland in unterschiedlicher Härte. Fakt ist, dass ein Titelsterben einsetzen wird oder schon eingesetzt hat (siehe Neues aus der Medienlandschaft @alexnev) und selbst renommierte Fachblätter mit teils wie Notausgaben daherkommen. Zwei Fragen müssen dabei erlaubt sein: Ist eine Ausdünnung vor dem Hintergrund der exponentiell wachsenden Online-Medien nicht ohnehin eine unumgängliche und zu verkraftende Entwicklung? und Bringt Werbung wirklich nichts?

Ich denke die zweite Frage ist klar. Marketing hat, wird es richtig eingesetzt – und da fehlt es oftmals – ein großes Potenzial; wenn auch meiner Meinung nach eher in der Markenbekanntmachung, als in der Erhaltung der geschaffenen Marke. Die zweite Frage ist hingegen viel interessanter und geht einher mit der Frage, ob Konsumenten zukünftig auch bereit sind für Content (wohl recherchierten!!!) online zu bezahlen. Verlegen Fachpublikationen ihre Aktivitäten also gänzlich in das Internet, werden sich dann Werbepartner finden, um die gesamten Kosten für einen Online-Auftritt und die damit verbundenen Redaktionskosten zu tragen, oder müssen hier auf Grund der Messgrößen-Problematik neue Alternativen gefunden werden? Die Messgrößen-Problematik scheint zumindest mittelfristig lösbar, der Markt wird sich etwas einfallen lassen! Pis hin oder her! Ob dies für die betroffenen Medien früh genug kommt ist zu bezweifeln; und ob dies für die Kosten einer kompletten Redaktion (vor allen bei kleinen Fachpublikationen) auffangen kann ist mehr als fraglich.

Unabhängig von den Entwicklungen im Werbemarkt, bleibt leider auch zu konstatieren, dass viele Unternehmen erst an der PR und dann am Marketing sparen…





Zitat des Tages

24 06 2009

Ich wirke so, als ob ich mich langweile, aber das stimmt nicht. Ich habe nur ein unglaublich langweiliges Gesicht.





Bei Leiben keine Erfolgsgeschichte…

20 05 2009

fb13a9e7-2f88-4939-bcac-f3f19313f86bSechzig Jahre ist es alt, das Grundgesetz. Man könnte sagen “je oller desto doller!” Denn gerade in letzter Zeit, macht ein Artikel der Gesetzes-Fibel uns allen besonders zu schaffen:

Artikel 10:
(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.

Soll ich lachen? Ich meine, die Deutsche Bahn und Telekom sind ja nur die Anfänge. (Wobei ob man bei den Sex-Leben-Überwachungen der Telekom von Anfängen reden kann, ist die Frage (Handelsblatt))

Denn auch wenn Punkt (2) sagt: Beschränkungen dürfen nur auf Grund eines Gesetzes angeordnet werden. Dient die Beschränkung dem Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung oder des Bestandes oder der Sicherung des Bundes oder eines Landes, so kann das Gesetz bestimmen, daß sie dem Betroffenen nicht mitgeteilt wird und daß an die Stelle des Rechtsweges die Nachprüfung durch von der Volksvertretung bestellte Organe und Hilfsorgane tritt. rechtfertigt das ja wohl nicht die gegenwärtigen Entwicklungen im Lande. Wir werden noch zu einem Überwachungsstaat.

Doch lehnt man sich gegen Zensur und GG-Bruch auf (siehe Online-Petition gegen «Zensursula») bekommt man Rüffel von Politikern, die nicht den Anschein machen, als würden sie das Ausmaß des Internets und was hier vor sich geht auch nur im Ansatz verstanden haben.

Wie schön war doch wie Welt früher, ohne Internet. Na gut, sind wir mal ehrlich, ich kenne die Welt kaum anders, als mit Internet. [...] Wie schön mag doch die Welt gewesen sein, früher, als all diese Probleme noch nicht bestanden und die einzige Person die Artikel 10 berechen konnte, die nette Dame vom Amt war, die die Verbindung hergestellt hat.

Hach…